Neuer Masterstudiengang „QuanTUK“ geplant

Quantentechnologien drängen immer stärker und schneller in die industrielle Anwendung. Die Entwicklung geht in manchen Bereichen so schnell, dass die Nachfrage an Fachkräften nicht durch die Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen gedeckt werden kann. Damit sich berufstätige Fachkräfte auf akademischem Niveau in den Quantentechnologien qualifizieren können, wird die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) einen berufsbegleitenden, interdisziplinären Fernstudiengang entwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt dazu für Konzeption und Aufbau im Rahmen der Förderprogramme zu den Quantentechnologien rund zwei Millionen Euro für drei Jahre bereit. In drei Jahren soll der neue Studiengang mit dem Namen „QuanTUK“ am Distance and Independent Studies Center (DISC) an den Start gehen.

Angesiedelt wird er an der Schnittstelle zwischen Physik, Mathematik, Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. „Wir setzen hier auf Interdisziplinarität, um den Studierenden die Materie aus vielen Blickwinkeln näher zu bringen“, so Physikprofessor Dr. Artur Widera von der TUK, der das Projekt leitet. Arbeitsgruppen der Fachbereiche kooperieren bei der Entwicklung des neuen Weiterbildungsangebots eng mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Das Projekt wird zudem von einem Industriebeirat begleitet, um die Angebote optimal auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abzustimmen.

„Wir freuen uns mit unserer 30-jährigen Fernstudienexpertise einen Beitrag zu diesem hoch attraktiven Studienangebot in der Quantentechnologie beitragen zu können. Wir knüpfen hierbei an die sehr gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachbereichen an, mit denen wir bereits erfolgreiche Weiterbildungsstudiengänge durchführen.“, so Dr. Nadine Bondorf, Leiterin des DISC.

Bild von geralt auf Pixabay

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